NEWSMELDUNG
Pflugeinsatz versus Mulchsaat
Pro und Contra
Der reine Tisch und das Unterbinden der grünen Brücke unterstützen die Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen. Der nachfolgenden Aussaat sind damit keine Einschränkungen gesetzt. Um den Vergleich zur Mulchsaat herzustellen: Bei der Mulchsaat kann auf Krumentiefe gelockert werden. Dies bedeutet, dass das Einsparungspotenzial an Arbeitskraftstunden, Zeit und Treibstoff beim Pflug nicht im selben Bereich liegt wie bei flach bewirtschafteter Mulchsaat. Wobei hier zu berücksichtigen ist, dass die Arbeitstiefe beim Pflug nicht konstant gehalten wird, sondern stark vom Jahr, der Vorfrucht und den Bodeneigenschaften abhängt.
Wasserverluste, die durch das Pflügen entstehen, treten bei der Mulchsaat nicht in diesem Ausmaß auf. Die Bodenerwärmung im Frühjahr und damit verbunden die Aussaat sprechen klar für die Winterfurche. Die Erosion von Feinerde wird durch die Pflugvariante nur soweit gemildert, indem der Bewirtschafter die Flächen begrünt oder durch eine Zwischenfrucht bedeckt hält.
|
![]() Pflugverfahren |
![]() Mulchsaatverfahren |
Das macht deutlich, dass beim Pflug Pauschalargumente wenig Ziel führend sind, sondern vielmehr immer auf die einzelne Situation und Region Rücksicht genommen werden muss. Genau diese Individualität mit dem Eingehen auf spezifische Bedürfnisse ist die Stärke von Pöttinger – haben doch viele der Mitarbeiter ihre Wurzeln in der Landwirtschaft und kennen die Anforderungen aus eigener Erfahrung. |
Erfasst am: 12.11.2008

deutsch
english
français
español / latino america
italiano
český
slovak
polski
dansk
suomi
українська
pусский
north america





